Terra-Preta Herstellung

Geben Sie Ihrem Boden die Seele zurück!

 

Unsere Philosophie ist es, ein Substrat herzustellen, dass einerseits aus reinem Grünschnitt besteht, also keinen "Biomüll" enthält und andererseits durch die Beimischung von Pflanzenkohle und anderen Bodenhilfsstoffen die sagenhafte "Terra-Preta"-Eigenschaften erhält.

Dafür haben wir in 2009 ca. 50 Kompostboxen angesetzt und z.T. getestet.

Ein großer Teil davon wird ab Frühjahr/Sommer 2010 und in den Folgejahren seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen müssen.

Zum Teil in unserem Versuchsfeld, aber auch bei externen "Testern". 

 

Wir werden darüber berichten! (s. Versuche)

 


 

 

Unser Angebot


 

Auf unserem Versuchsfeld haben wird reinen Grünkompost mit Terra-Preta-Eigenschaften hergestellt und getestet.

Die Ergebnisse sind durchweg positiv und überzeugend.

 

Sie können sich davon überzeugen:


                              

 Testen Sie selbst!

 
 
Einfach per Email bestellen "wagner.mei01@yahoo.de" oder per Post.

 


Siehe SHOP

 

 


 

2010

 

 

Ende März sind noch über 20 Kompostboxen von 40 gefroren bzw. unter 2 Grad C.

Ab Mitte April:  Kompost umgesetzt, geerntet und gesiebt und Neuen angesetzt.

Den TP-Kompost habe ich an 2 externe "Beobachter" weitergegeben und im eigenen Garten, den wir seit Juni gepachtet haben, eingesetzt.

Da der Garten seit mehreren Jahren nicht bewirtschaftet wurde, mussten wir ihn in diesem Sommer erst einmal kultivieren und konnten daher keine Gemüsebeete angelegt.

Jedoch haben wir im Kräutergarten Petersilie, Schnittlauch und Salbei angepflanzt. Ins Pflanzloch habe ich ca. 1/2 Liter reifen TP-Kompost gegeben, dazu noch ca. 1 cm aufs Beet. Salbei und Petersilie sind geradezu aufgeschossen, während der Schnittlauch normal wuchs. Noch bevor ich fotografieren konnte, haben Wühlmäuse die Petersilie und den Schnittlauch gefressen. Die Salbeipflanze steht noch immer völlig unberührt und hat den Platz von Schnittlauch und Petersilie bereits überwuchert (Stand 13.11.2010, siehe Foto unten).

Auch in die Pflanzlöcher der Hortensien, der "Tayberry" (Kreuzung von Him- und Brombeere), des Schmetterlingstrauches und des Apfelbaumes (Duo Roter Boscop und Jonagold) habe ich 1 bis 2 Liter TP-Kompost gegeben und ca. 1 cm aufs Beet, bzw.auf die Baumscheibe gegeben. Bei den Himbeeren und den Brombeeren habe ich dem Kompost nach dem einpflanzen auf das Beet gegeben (ca. 2cm hoch). Vor den Aussäen des Rasens habe ich eine dünne Schicht TP-Kompost aufgebracht.

In allen Fällen waren die Ergebnisse absolut zufriedenstellend.

 

 

Salbei im Novemberlicht

 

 2011

 

Wir haben in unserem Garten verschiedene Pflanzenkohle-Kompost- Mischungen getestet. In allen Fällen war der Ertrag und das Pflanzenwachstum wesentlich besser als im Referenzfeld ohne Pflanzenkohle!

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen kann ich folgende

Rezeptur für "Terra Preta" empfehlen:

 

Wenn Sie über die Möglichkeit eigenen Kompost herzustellen verfügen:

Mischen Sie beim Aufsetzen des Komposthaufens feinkörnige Pflanzenkohle dem zu kompostierenden Material bei. Bei sandigen Böden erhöht grobkörnige Pflanzenkohle die Wasserspeicherkapazität.

Für den Ersteinsatz im Beet empfehle ich je nach Boden 5 bis 10 Liter auf 1 m³ Kompost. Die Pflanzenkohle sollte beim Aufsetzen schichtweisen  eingestreut werden und durchmischt sich dann beim Umsetzen und durch die Aktivität der Kompostwürmer.

Für den Kompost in den Folgejahren reichen 3 bis 5 Liter Pflanzenkohle je m³ Ausgangsmaterial.

 

Wenn Sie bereits Kompost besitzen:

Die Pflanzenkohle kann auch in reifen Kompost eingebracht werden. Auch hier ist die Menge der Pflanzenkohle und die Kompostmenge abhängig vom Boden in dem die "Terra Preta" eingesetzt werden soll.

Unsere Empfehlung sind 5 bis 10% Pflanzenkohleanteil im reifen Kompost bei Ersteinsatz. Danach reichen 3 bis 5%Pflanzenkohleanteil. Die Pflanzenkohle muß vor dem Einsatz im Beet einige Tage besser 2 Wochen im Kompost reifen!

 

Bitte Beachten Sie, dass sich ein zu hoher Pflanzenkohleanteil im Boden negativ auswirkt!

Genaue Grenzwerte sind noch nicht bekannt, wir empfehlen aber nicht über 20% Pflanzenkohle in der Gartenerde zu verwenden.

 

Falls Sie keine Möglichkeit zur Kompostherstellung haben oder vorab die hier gemachten Aussagen überprüfen wollen, können Sie bei uns "Wagner´s Pflanzenkohle-Substrat" für den Ersteinsatz oder/und "TP-Kompost-Substrat" bestellen.

 

Bei ertragreichen Böden reicht die Zugabe von "TP-Kompost-Substrat" zur Verbesserung der Bodenbiologie.

 

 

 

wagner.mei01@yahoo.de